Wir wurden fündig in diversen Mulden und südorientierten Hängen am Piz Lagalb. Der Aufstieg war nur kurz, dafür entdeckten wir bereits beim Hochlaufen einige interessante Stellen. Diese "kundschafteten" wir genüsslich mit einer Abfahrt aus; ein breiter und jungfräulicher Hang sprach uns an und wir konnten uns nicht mehr zurückhalten.
Kurzer Blick, kurzes Antesten, abschätzen, austauschen und ab geht die Post: Wir shreddeten den Hang voller Genuss und liessen es uns im oben leicht gedeckelten, ansonsten fetten Powderhang mit dem Flow treiben.
Auch der Rest der Abfahrt konnte sich durchaus auch sehen lassen, wenn man jeweils den weniger abgeblasenen Stellen und Mulden folgt. Ansonsten hat der Wind hier oben ganze Arbeit geleistet. Tja, die schneereichen Wochen auf der Alpennordseite haben am Alpenhauptkamm seine deutlichen Spuren hinterlassen. Hier wirkt der Wind fast dauernd. Mittlerweile könnte es gut wieder ein bisschen Powder vertragen.
Mit Patricia und Harry unterwegs in den südexponierten Hängen des Piz Lagalp; man beachte besonders Harrys Gesichtsausdruck auf einem der letzten Bilder dieser Reihe. Das sagt eigentlich schon alles ...













